FAQ

Die App zeigt den geschätzten Marktwert an. Dies ist der am wahrscheinlichsten zu erzielende Kaufpreis, wenn die Immobilie in einem durchschnittlichen Zustand am Wertermittlungsstichtag nach einem angemessenen Vermarktungszeitraum im gewöhnlichen Geschäftsverkehr verkauft würde. Er basiert auf den im Moment der Bewertung zur Verfügung stehenden Objektinformationen, Vergleichskaufpreisen sowie Angebotspreisen für vergleichbare Immobilien in der Region des Bewertungsobjekts.

Der angezeigte Wert gilt für Objekte in einem lageüblichen Zustand. Besonderheiten des Objekts bleiben, sofern diese nicht bei den Vergleichsobjekten vorliegen, unberücksichtigt.

Der Wert, der angezeigt wird, ist nicht der durchschnittliche Angebotspreis sondern der wahrscheinlichste zu erzielende Kaufpreis.

Es wird die Marktwertspanne angezeigt. Das ist die Spanne, in der der zu erzielende Kaufpreis mit einer Wahrscheinlichkeit von 68 % liegt. Die Spanne hängt insbesondere von der Anzahl und der Vergleichbarkeit der in der Region des Bewertungsobjekts verfügbaren Vergleichskaufpreisen und Angebotspreisen ab.

Der Wert wird auf der Grundlage einer der größten deutschen Immobilienpreisdatenbanken mittels komplexer mathematischer Modelle ermittelt. Diese Modelle bilden die Gesetzmäßigkeiten des örtlichen Immobilienmarktes ab und ermitteln einen Durchschnittswert aus den Vergleichspreisen in der Lage des Bewertungsobjekts.

Der Marktwert wird auf der Grundlage einer der größten deutschen Immobilienpreisdatenbanken ermittelt. In dieser Datenbank sind Stand Februar 2017 über 5 Mio. Angebotspreise und rd. 9 Mio. Angebotsmieten aus Immobilienportalen und Zeitungsanzeigen sowie 550.000 Kaufpreise gespeichert. Insgesamt umfasst die Datenbank über 1 Milliarde einzelne Objektinformationen. Die Datengrundlage wird vierteljährlich ergänzt und aktualisiert.

Grundsätzlich können deutschlandweit Einfamilienwohnhäuser und Eigentumswohnungen bewertet werden. Der angezeigte Wert gilt für Objekte in einem lageüblichen Zustand. Besonderheiten des Objekts bleiben, sofern diese nicht bei den Vergleichsobjekten vorliegen, unberücksichtigt.

Der unmittelbar nach dem Fotografieren der Immobilie angezeigte Wert unterstellt einen lageüblichen Zustand des Objekts. Er gilt also für ein Objekt mit durchschnittlichem Alter und Größe. Wenn danach Baujahr und Wohnfläche angegeben werden, dann wird der Wert entsprechend dieser Angaben korrigiert.

Es handelt sich um eine Wertindikation, die auf der Grundlage von Millionen von Vergleichspreisen bestimmt wird. Diese Wertindikation wird als Durchschnitt aus Vergleichspreisen von Objekten mit vergleichbarer Objektart, Lage, Alter und Wohnfläche ermittelt. Sonstige wertrelevante Objektmerkmale (z.B. Grundstücksgröße, Zustand) werden insofern berücksichtigt, wie sie sich durchschnittlich aus den herangezogenen Vergleichsobjekten ergeben. Sind z.B. die Grundstücke in der näheren Umgebung des Bewertungsobjekts im Durchschnitt 500 m² groß, so gilt der angezeigte geschätzte Marktwert für ein Grundstück mit eben dieser Größe.

In der App kommt sog. "künstliche Intelligenz" (KI) zum Einsatz. Dieses Teilgebiet der Informatik versucht intelligentes menschliches Verhalten zu automatisieren. Sie ermöglicht es, Bilder beziehungsweise Formen zu erkennen und zu analysieren. Hierzu werden die Algorithmen mit einer großen Zahl von Bildern vergleichbarer Objekte trainiert. Der Bilderkennung der App liegen derzeit rd. 15.000 Fotos von Wohnhäusern zugrunde. Die Bilderkennung wird laufend optimiert.

Die App ist aber nicht nur in der Lage, die Objektart zu erkennen. Vielmehr erkennt die App auch, wenn sich auf dem Foto eine Person oder ein Autokennzeichen befindet. In der Folge ist ein Teilen der Wertermittlung mit anderen Personen dann nicht möglich.

Die App unterstellt, dass der Standort des Fotografen der Lage der zu bewertenden Immobilie entspricht. Deshalb muss die zu bewertende Immobilie aus unmittelbarer Nähe fotografiert werden. Die Zoomfunktion wurde deshalb bewusst deaktiviert.

Es ist grundsätzlich möglich, mit der App nicht die Immobilie selbst, sondern nur eine Abbildung dieser, etwa ein Foto, zu erfassen. Der angezeigte Wert ist jedoch nur dann korrekt, wenn gleichzeitig die korrekte Lage der Immobilie übermittelt wird. Das geschieht über den aktuellen Standort des Fotografen zum Zeitpunkt der Aufnahme. Die ermittelte Adresse stimmt daher i.d.R. nicht, wenn man Zuhause auf dem Sofa sitzt und ein Foto einer Wunschimmobilie fotografiert. Die Bewertung ist dann fehlerhaft.

Die Wohnfläche einer Wohnung umfasst die Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Die Grundfläche ist nach den lichten Maßen zwischen den Bauteilen zu ermitteln. Zur Wohnfläche gehören nicht die Grundflächen von Treppen, Raumteilen mit einer lichten Höhe von weniger als einem Meter, Kellerräumen, Abstellräumen und Garagen. Die Grundflächen von Balkonen, Loggien, Dachgärten und Terrassen werden in der Regel nur zu ein Viertel auf die Wohnfläche angerechnet. Grundflächen von Raumteilen im Dach mit einer lichten Höhe von mindestens einem Meter und weniger als zwei Metern werden nur zur Hälfte auf die Wohnfläche angerechnet.

Weitere Details zur Wohnflächenermittlung finden Sie in der Wohnflächenverordnung.

Wegen schlechtem GPS-Empfang funktioniert insbesondere in Gebäuden und Häuserschluchten der Ortungsdienst Ihres Smartphones manchmal nur eingeschränkt. Deshalb wird in diesen Fällen ggf. eine falsche Adresse angezeigt. Wenn kein GPS-Signal zur Verfügung steht, funktioniert die Lokalisierung über die Mobilfunkzellen. Je nach Netz und Zellengröße kann das relativ ungenau sein.

Nein. Eine korrekte Bilderkennung ist nur möglich, wenn Sie die Immobilie im Hochformat fotografieren.